Donnerstag, 14. August 2014

Von Schmetterlingen und Drachenschwänzen

Ihr Lieben, wir haben ganz schön lange nichts mehr von uns hören lassen. Das liegt nicht daran, dass wir die Lust am Bloggen verloren hätten, sondern daran, dass wir mehrfach Besuch hatten, selber besucht haben und auch ansonsten ein bisschen unterwegs waren - nicht zu vergessen diverse Renovierungsmaßnahmen... 

Wir hatten in den vergangenen Wochen tolle Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen. So war meine Freundin aus Schottland für ein paar Tage mit ihrer Familie in Deutschland. Wir sind seit der Grundschule befreundet, dann ging sie nach dem Abi nach Schottland, heiratete und blieb - und so versuchen wir jetzt immer, wenn sie hier ist, wenigstens eine Runde zusammen spazieren zu gehen, da wir uns ja nicht wie früher fast jeden Tag sehen. Ich bin für diese Freundschaft unendlich dankbar, denn egal wie lange wir uns nicht gesprochen haben, sind wir uns doch immer sofort wieder vertraut. Manche Menschen entfremden sich auf die Entfernung, aber das ist zum Glück bei uns nicht passiert. Wir lachen bei unseren Treffen immer noch genauso albern wie als Teenager! 

Ähnlich alte Freunde habe ich zufällig auf einem Konzert wieder getroffen. Jahrelang haben wir uns seltenst gesehen und doch war dann alles so vertraut wie früher. Wir versuchen jetzt, den Kontakt wieder etwas zu intensivieren. Leicht ist das nicht mit Job, Kindern und vielen anderen Dingen, doch wenn man die Erwartungen nicht zu hoch steckt und sich auch über kurze Nachrichten und kleine Begegnungen freut, geht das ganz wunderbar. 

Dann ist der Lebensgefährte einer guten Bekannten vor einigen Wochen gestorben. Wir hatten eine Weile wenig Kontakt, doch ist da durch das Helfen bei der Wohnungssuche und beim Ausräumen des Hauses und bei Gesprächen zwischendurch auch wieder eine engere Beziehung entstanden, was ich ganz wunderbar finde, da ich sie immer sehr geschätzt habe. Sie ist eine starke, tatkräftige Frau, die jetzt ihr Leben noch einmal ganz neu ordnet. Wie sie sich nicht unterkriegen lässt, finde ich bewundernswert.

Eine alte Freundin von Matthias hat den Weg zu uns gefunden, Matthias Schwester hat uns besucht, ich habe mit einem Freund Kaffee getrunken, der Deutschland jetzt für ein Jahr verlässt, wir waren für ein paar Tage in Bad Pyrmont zum Kleinen Fest im Großen Park, und so flog die Zeit dahin. Das lässt sich hier alles gar nicht festhalten, dann würde es deutlich zu ausschweifend.

Gestrickt habe ich aber auch:

Einen Drachenschwanz...
 

Der Drachenschwanz (die Anleitung findet sich ganz leicht im Internet) ist aus einem Baumwoll-Stretch-Garn, das sich prima für den Sommer eignet. Der aber just in dem Moment offenbar zu Ende ging, als ich die letzte Masche abgekettet hatte... Doch der nächste Sommer kommt bestimmt und dann trage ich an lauen Sommerabenden meinen grau-braunen Drachenschwanz! 

Eine Nymphalidea fürs Patenkind
 

Das Nymphalidea-Tuch habe ich im Internet entdeckt, als ich Leerlauf zwischen zwei Terminen hatte. Ich saß auf einer Bank in der Sonne und stöberte übers Handy im Netz, weil ich irgendwas Zweifarbiges stricken wollte. (Die Gier nach neuen Projekten überkommt mich oft in seltsamen Momenten...). Das Tuch mit seinen Keilen und Ringen in verschiedenen Farben kam da gerade richtig. Ich habe ganz aufgeregt sofort Matthias angerufen und ihn gebeten, mir die Anleitung von Melinda VerMeer (findet sich bei ravelry kostenlos) auszudrucken. Als ich von der Arbeit kam, lag sie schon da, und ich konnte loslegen. Und so entstand das Schmetterlings-Tuch (Nymphalidea ist laut Melinda VerMeer der Name einer Schmetterlings-Art) in Knallbunt fürs Patenkind und in Grautönen, ganz seriös, für die Patentante. Weil ich das Grau zwischenzeitlich echt trist zum Stricken fand, kam mir die Patenkind-Version dazwischen immer gerade recht...



Ich mag aber auch mein Tuch. Es ist schließlich nicht ganz und gar traurig, denn das Garn für die Lochmuster-Parts hat silberne Fäden im Grau. Ein Hauch von Glamour also...

Und weil's so schön war, sind die beiden nächsten Nymphalideas schon auf den Nadeln und werden immer abwechselnd bestrickt.


Ihr Lieben, ich wünsche schon jetzt ein wunderschönes Wochenende. Macht es euch gemütlich, Katja! 




  






Sonntag, 27. Juli 2014

Unser neues Gartenwohnzimmer

Katja hat es ja schon angekündigt, ich habe versucht meine handwerklichen Fähigkeiten etwas zu erweitern und habe mich an den Möbelbau (jeder Schreiner würde jetzt wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen) gewagt. Eigentlich wollte ich nur eine Aufbewahrungsmöglichkeit für mein Grillzeugs haben. Ich hatte da an eine Art Buffet gedacht. Ich muss gestehen, ich habe es mir einfach gemacht und die Bretter (ich habe mich für ganz normale Schalbretter entschieden) direkt auf Länge sägen lassen. Das Verschrauben hat mich dann allerdings fast drei Stunden gekostet. Der untere Teil sollte eigentlich noch mit Türen versehen werden, aber ehrlich gesagt gefällt es uns so viel besser (somit habe ich jetzt noch Holz für ein Regal in der Küche über, welches Katja sich wünscht). Nun aber genug der Worte, hier die Bilder:




Man sieht ja inzwischen immer häufiger, dass aus Paletten Sitzgelegenheiten oder andere Möbelstücke gezimmert werden. Ich habe mir gedacht, so schwer kann das doch nicht sein. Zum Glück hatte ich eh noch einige Paletten im Keller liegen und konnte dann auch noch günstig an Einwegpaletten kommen.

Man kann bestimmt mehr Aufwand betreieben, aber ich habe ein bzw. zwei Bretter aus den unteren Paletten gesägt und dann eine weitere Palette als Rückenlehne eingesetzt. Bisher habe ich auch gar nix verschraubt oder genagelt. Somit ist das Ganze recht flexibel, man kann die Möbel fix wieder auseinander nehmen und für den Winter platzsparend im Keller einlagern. So schaut das Ergebnis aus:






Die Decke auf dem Sofa ist natürlich von Katja selbstgehäkelt und peppt jetzt unser neues Wohnzimmer auf. Für die Liege hätte ich gerne noch eine dickere Auflage. Werde also mal schauen ob ich Schaumstoff bekomme, der dann einen Bezug bekommt. Da würde ich mich dann sogar drauf einlassen und das Nähen lernen. Meine Ma freut sich bestimmt wenn sie ihrem Sohn etwas beibringen darf :-)

von Matthias

Herzlich Willkommen


Ein herzliches Willkommen an Christina. Sie lebt ihre Gartenträume auf ihrem Blog aus, hat einen wunderbaren Schnuffelhund und dekoriert gerne. Schön, dass du uns gefunden hast.

Da bei uns in der letzten Zeit viel los war, sind wir nicht so recht zum Bloggen gekommen. Matthias hat Möbel für die Terrasse gebaut, die er noch zeigen möchte, er hat wirklich und wahrhaftig den Flur renoviert und ich stricke an so viel gleichzeitig, dass noch nichts wirklich fertig ist.

Aber ich habe bei uns in der Zeitung einen wunderschön harmlosen Stricker-Scherz gefunden. Er stammt aus dem Jahr 1964, und mit diesem kleinen Zeitungsschnipsel wünsche ich jetzt allen einen wunderbaren Sonntag! 

Katja

Samstag, 19. Juli 2014

Reich beschenkt

In dieser Woche bin ich in vielerlei Hinsicht reich beschenkt worden. 

Wir haben gerade eine Aktion in unserer Zeitung, die sich "Erfüllte Träume" nennt. Unsere Leser schildern uns den besonderen Traum, den sie sich in ihrem Leben erfüllt haben. Dabei kommen faszinierende Geschichten zutage.

Ganz kleine, feine wie die einer Leserin, die mit der Bahn nach Norddeich-Mole gefahren ist, weil sie immer schon mal ans Ende des Kursbuches der Bundesbahn fahren wollte. Ganz exotische, wie die einer anderen Leserin, die in Bhutan Musikunterricht gegeben hat. Ganz rührende, wie die Geschichte einer Frau, die unter viel Mühen ein Haus gekauft hat und es jetzt eigenhändig saniert, um ihrer Familie einen Heimathafen zu schenken. Und die Geschichte unseres Lesers aus Nümbrecht, der mit 68 Jahren 120 Kilometer zu Fuß durch die Taklamakan-Wüste (zwischen Kasachstan und Tibet) gewandert ist.

Ihn habe ich vergangenen Donnerstag besucht, und ich war nicht nur von seiner Geschichte gefesselt, sondern auch von seinen Künsten als Fotograf.   

Ich bat ihn schließlich, mir dieses Foto zu überlassen, um es einzurahmen. Es ist das Bild einer alten Frau, die er an der Seidenstraße getroffen hat.


Ich war wie gebannt von diesen Augen und dem Blick, dem Gesicht, dem man das Alter ansieht, ganz ungeschönt, aber mit so viel Würde. Meine Begeisterung nahm unser Leser lachend zur Kenntnis und drückte mir noch einen Stapel Fotografien von anderen Weltreisen in die Hände. "Nehmen sie alle mit", meinte er. Das wäre mir dann aber doch sehr vermessen erschienen. Also habe ich mir noch zwei Porträts aus Indien ausgesucht.




Und weil mein Gesprächspartner erneut so lachen musste, als er dieses Bild da unten wieder sah, hat er es mir auch noch auf meinen Fotostapel gelegt. Farbenpracht pur!



Ich bin immer noch hin und weg von diesen Gesichtern, die so viel erzählen. Mein Wüstenwanderer hat wirklich einen Blick für Porträts. Jetzt brauche ich nur noch schöne Bilderrahmen und einen renovierten Flur...

Beschenkt wurde ich auch durch den gestrigen Besuch von Roswitha. Wir sind zusammen meinen Lieblingsweg (von dem ich hier schon berichtete) von Belmicke nach Hecke gegangen. Es war ein wunderbares, vertrauensvolles Gespräch, wir hatten ein Tempo und konnten zusammen lachen. Anschließend haben wir hier noch im Garten im Schatten gesessen und uns ein bisschen von der Hitze erholt. Ein richtig schöner Nachmittag. Danke dafür, liebe Roswitha - auch für die Umarmung zwischendurch!

Abends gabs dann noch aus heiterem Himmel Blumen vom Gatten:


Und etwas Gehäkeltes ist auch fertig geworden. Auch verbunden mit einer Freude.



Das zweite Virus-Tuch aus Merino-Sockenwolle von Tausendschön. Und die Freude ist nicht nur die Fertigstellung meines Tuchs, sondern auch die Tatsache, dass meine Mutter sich auch einen Virus gemacht hat. Ebenfalls in Grüntönen, und sie war sogar schneller damit fertig war als ich. Da ich nicht immer ein gänzlich unbelastetes Verhältnis zu meiner Mutter hatte, sind mir diese vorsichtigen, wolligen Annäherungen ihrerseits sehr willkommen. 


Habt alle ein traumhaftes Wochenende ohne Stress und ohne Sonnenbrand, dafür mit viel Muße zum Stricken oder Häkeln oder Spinnen oder Gärtnern oder Fotografieren... Macht's euch einfach schön,
Katja

Dienstag, 15. Juli 2014

Was Inspektor Lewis alles kann...

Ein ganz herzliches Willkommen an Flatti -  sie hat einen Blog voller wunderbarer Fotos! Schaut euch mal ihre Wolkenbilder an - ein Traum!!

Liebe Jule: Fühl dich bei uns wie Zuhause!


Ich war gestern, an meinem freien Tag, übrigens auch nicht ganz untätig: 


Wir haben auf der Küchenfensterbank jetzt zwei neue Kerzenhalter.

Meine Schwiegermutter hatte mir vor ein paar Tagen einen Schwung Gläser zum Marmelade kochen überlassen. Mit im Korb waren auch vier kleine Glasfläschchen. Ich hatte erst überlegt, sie mit Drahtaufhängern zu versehen, in den Birnbaum zu hängen und als kleine Vasen zu nutzen. Doch dann fielen mir im Gartenmarkt diese roten Kerzenteller in die Hände. Diese Teller nehme ich sonst, wenn ich Adventskränze binde. Sie werden einfach mit dem Dorn in den Kranzrohling gesteckt, Kerze drauf und der Advent kann kommen. Ich diesem Fall steckt der Dorn in der Flasche, Kerze drauf - und der Sommer kann (wieder)kommen!! 



Auf die Teller habe ich zwei Minideckchen gelegt, die Gläschen sind mit weißem Filethäkelgarn liebevoll ummantelt. Dafür habe ich gestern zwei Folgen von Inspektor Lewis gebraucht. Die Hüllen für die Fläschchen habe ich relativ eng gearbeitet, weil Baumwolle sich ja etwas dehnt. Jetzt überlege ich nur noch, ob ich die Flaschen mit etwas Sand befülle, weil sie durch das Gewicht von Teller und Kerze doch etwas kippelig geworden sind. (Die eine Kerze ist mir eben nach dem Foto schon quer durch das Wohnzimmer gekullert...).

So,  und jetzt gehe ich erst mal wieder stricken...

Eine schöne, sonnige, traumhafte, wundervolle Woche euch allen!

Katja



Donnerstag, 10. Juli 2014

Herzlich Willkommen!


Wow, drei neue Leserinnen - das ist so toll! Wir freuen uns!

Ein ganz herzliches Willkommen an die Nähoma (ein reizender Name, wie ich finde! :-)), die unter anderem tolle Fotos macht und wie wir Fundstücke der Woche postet, und Herzlich Willkommen an Anette und Doris, die beide regelmäßig von ihren traumhaften Gärten berichten und wunderschöne Bilder davon zeigen! Schön, dass ihr da seid. 

Danke auch für die lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Ich bin froh, dass ich nicht die einzige Wollsüchtige bin, die an ihren Werken ihre Stimmung ablesen kann. Als ich über eure Kommentare nachdachte, wurde mir klar, dass ich mich im Grunde darüber freuen kann, dass mein Gestricksel immer anders aussieht. Zum Einen spüre ich dabei deutlich, wie es mir geht und kann in den schwierigen Zeiten (den Zeiten mit den engen, kleinen Maschen!) gegensteuern. Und zum Anderen machen meine Stimmungen meine Werke individuell, helfen mir vielleicht auch manchmal durch ihr Aussehen, mich an schöne und schwierige Tage zu erinnern.

Ihr Lieben, danke für den Denkanstoß. 

Jetzt noch eine Frage: Hier posten ja Zwei - Matthias und ich. Sollen wir das in Zukunft irgendwie deutlicher kenntlich machen? Das macht das Lesen und Posts zuordnen mit Sicherheit einfacher. Ich glaube, wir beenden einfach in Zukunft jeden Post mit dem jeweiligen Namen...

Schon jetzt wünsche ich ein schönes Wochenende,
Katja

Montag, 7. Juli 2014

Herzlich Willkommen!

Ein ganz herzliches Willkommen an Lissy! Es ist immer wieder toll, wenn neue Leser den Weg zu uns finden. Liebe Lissy, du wirst heute mit unserem neuen Schild begrüßt. Ich hoffe, es zaubert auch dir ein Lächeln ins Gesicht.


Das Schild geht auf Matthias' Konto. Der Gute kann die erstaunlichsten Dinge. Ein "Stop and smile"-Schild wollte ich schon ganz lange haben. Wir hatten es am Gartentor einer oberbergischen Künstlerin entdeckt: Ute Hölscher, die Bildhauerin, wo Matthias letztes Jahr den Kurs gemacht hat. Ich war sofort begeistert, fand aber nirgends genau dieses Blechschild. Dann hat Matthias eins selber entworfen, auf Plexiglas drucken lassen und mir geschenkt. Es prangt jetzt an der Hauswand und erinnert nicht nur mich daran, dass es sich lohnt, ab und zu innezuhalten und sich selbst (und anderen!) ein Lächeln zu schenken. 

Zwischenruf: Ich bin immer wieder begeistert, was für wundervolle Menschen ich durch meine Arbeit bei der Zeitung kennenlernen darf. Vor ein paar Monaten durfte ich die Clownin Sophia Altklug besuchen. Eine ganz tolle Frau mit wunderbaren Ansichten und so viel Humor. Sie hat mir gesagt, dass sie ihre Alltagstiefs damit kuriert, dass sie sich selber zulächelt. Sie schaut in den Spiegel und lächelt sich an. Das Gesicht blüht auf, andere Menschen lächeln zurück und ehe man dreimal zwinkern konnte, ist die Laune ein Stück weit besser. 

Und siehe da, nachdem wir das Schild angeschraubt hatten, habe ich in einem Katalog nicht nur ein Blechschild, sondern sogar eine Fußmatte mit "Stop and smile" entdeckt. Das kann mir aber alles gestohlen bleiben. Ein "Stop and smile" vom Gatten gemacht ist viel viel toller!!!

Passend in knallpink und knallrot - meine neuen Socken. Mit falschem Zopfmuster, das nur aus Umschlägen und zusammengestrickten Maschen besteht. Die nächsten Socken mit diesem Muster sind schon auf den Nadeln - in Braun für Matthias.


Habt ihr das eigentlich auch? Dass bestimmte Wolle genau weiß, was sie werden möchte? Ich habe an dieser Wolle einiges an Mustern ausprobiert, aber sie wollte nicht. Erst als ich mit diesen Zöpfen anfing, wusste ich: Es passt.

Und was mir besonders an diesen Socken aufgefallen ist: Mein Gestricksel ist total stimmungsabhängig. Bin ich verkrampft, sind auch die Maschen eng und klein, bin ich locker, ist das Maschenbild ganz anders. Eigentlich logisch - aber kennt ihr das auch? Da unten auf dem Foto kann man es gut sehen: Oben ist alles locker, da hatte ich noch Urlaub. Aber je weiter es nach unten geht, wird der Schaft immer enger, weil ich schneller und schneller und immer verbissener gestrickt habe, um endlich fertig zu werden. 


Da half auch das Häkeln zwischendurch nicht mehr... Stress auf der Arbeit, ein paar Sorgen, ein bisschen Termindruck und schon gehe ich total verkrampft durchs Leben.

Gut, dass heute Abend Yoga ist...


Das Deckchen ist für das frisch renovierte Esszimmer und unseren weiß gestrichenen Esstisch (Hallo Galina - wir lieben wohl beide weiße Möbel :-)) bestimmt. Es hätte deutlich größer sein können, aber ich habe nach einem Drittel einen Rappel gekriegt - Geduld ist bei mir leider gerade Mangelware. 

Und fürs Milchkännchen reicht dieser Durchmesser allemal!


Aber: Um wieder ein bisschen fitter zu werden, etwas ausgeglichener und aktiver habe ich in den letzten Tagen jede Menge Ingwertee getrunken. Das kann ich nur empfehlen und es ist ganz einfach:

Ingwersirup herstellen und mit heißem Wasser aufgießen!

So geht's:
150 Gramm Ingwer schälen und fein reiben, mit 250 Gramm braunem Zucker und der abgeriebenen Schale von drei Zitronen mischen. 350 Milliliter Wasser dazu geben. Alles zum Kochen bringen, ein paar Minuten köcheln lassen und dann durch ein Tuch abseihen. Die drei Zitronen auspressen und den Saft zum Sirup geben. Den Sirup in eine saubere Flasche füllen. Fertig!

Ihr Lieben, ich wünsche eine schöne Woche mit vielen kleinen und großen Freuden!